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it-know-how/Linux/Navidrome mit Strawberry.md
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2026-09-02 16:32:50 +02:00

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Warum: IT-Know-How/Linux/Navidrome (leichtgewichtiger, moderner Subsonic-kompatibler Server, -> IT-Know-How/Linux/Subsonic-API) läuft nativ unter Linux, indexiert deine Musikdateien und stellt Bibliothek + Playlists + Playcounts + Ratings zentral zur Verfügung. Android-Clients, die das Subsonic-API unterstützen, können sowohl streamen als auch offline cachen und melden Wiedergaben/Playcounts zurück an den Server — dadurch hast du eine echte 1:1-Synchronisation der Nutzungsdaten zwischen PC und Handy. [Navidrome] bietet außerdem Transcoding/Download-Transkodierung (nützlich, um Bitrate beim Übertragen zu reduzieren). Auf dem Desktop nutzt du einen richtigen Player/Tag-Editor wie Strawberry 1 zum Bearbeiten der Dateien; der Server erkennt Änderungen bei Rescan/Auto-Import. ([IT-Know-How/Linux/Navidrome])

Wie das zusammenwirkt — Kurzablauf:

  1. Auf dem Linux-PC: music-folder (z. B. ~/Music) → Strawberry zum Abspielen & Tag-Editing. Strawberry ist native, hat Smart/Dynamic-Playlists und Tag-Editoren. (strawberrymusicplayer.org)

  2. Auf dem Linux-PC: IT-Know-How/Linux/Navidrome (als Dienst oder Docker) so konfigurieren, dass es auf genau denselben Music-Ordner zeigt. IT-Know-How/Linux/Navidrome indexiert die Dateien, liest Tags, Playlists (importiert .m3u) und verwaltet Playcounts/ratings serverseitig. ([IT-Know-How/Linux/Navidrome])

  3. Auf Android: Subsonic-kompatible App installieren (z. B. DSub, Ultrasonic oder Subsonic-App). Diese Apps können streamen, offline cachen/downloaden und (je nach App/Server-Einstellung) Playbacks/Playcounts an IT-Know-How/Linux/Navidrome zurückmelden; sie unterstützen auch clientseitiges Transcoding / Download-Qualitätssteuerung. (Subsonic-App-Ökosystem ist groß, DSub ist ein verbreiteter Client.) (subsonic.org)

Wesentliche Vorteile:

  • Echte Bidirektionalität für Playcount/Play/Rating, wenn Client ↔ Server dies unterstützt (sehr viel zuverlässiger als reine Datei-Syncs). ([IT-Know-How/Linux/Navidrome])

  • On-the-fly Transcoding / Bitrate-Limit beim Stream/Download — du kannst z. B. mobil immer in 128192 kbps laden, während der PC die Originals behält. ([IT-Know-How/Linux/Navidrome])

  • Desktop bleibt native (Strawberry), Server läuft nativ unter Linux. (strawberrymusicplayer.org)

Nachteile / Dinge, die du beachten solltest:

  • Es ist kein „klassischer“ Einzelprogramm-Desktop-Workflow mehr, sondern ein Server + Clients-Setup (läuft aber lokal auf deinem Rechner, keine Cloud nötig).

  • Manche Subsonic-Clients handhaben Offline-Caching unterschiedlich (Ordnerstruktur, Caching-Verhalten). Testen lohnt sich. (GitHub)

Kurz-Setup-Hinweise:


1. Playcounts / Metadaten in Strawberry vs. Navidrome

  • Wenn du Strawberry „lokal“ (eigene Library, also direkt auf den Musikdateien im Dateisystem) benutzt:

    • Playcounts und Ratings werden nur in Strawberries interner Datenbank gepflegt, nicht in Navidrome.

    • Metadatenänderungen (Tags, Cover etc.), die du in den Dateien speicherst, sieht Navidrome beim nächsten Scan (manuell oder automatisch). → Cover/Tags sind also synchron, aber Playcounts und Ratings nicht.

  • Wenn du Strawberry „über Streaming“ mit Navidrome verbindest:

    • Playcounts und Ratings werden im Navidrome-Server gespeichert, d.h. Handy + PC greifen auf denselben Zähler/Rating zurück.

    • Änderungen in der Datei selbst sind dann nachrangig (es sei denn, du editierst die Tags explizit im Dateisystem).

👉 Empfehlung:

  • Für Playcounts und Bewertungen, immer über das Navidrome-Streaming-Backend hören.

  • Für Tag-Bearbeitung (Album Artist, Genre, Cover etc.) kannst du ruhig Strawberry lokal verwenden → nach dem Speichern erkennt Navidrome die geänderten Tags.


2. Navidrome auf Synology NAS installieren sinnvoll?

  • Ja, absolut sinnvoll. Vorteile:

    • Deine Musik liegt vermutlich sowieso schon auf der NAS.

    • Navidrome kann 24/7 laufen, unabhängig vom PC.

    • Dein Handy kann direkt auf die NAS zugreifen (auch unterwegs, wenn du Portfreigabe oder VPN einrichtest).

  • Installationsmöglichkeiten:

    • Docker-Container (empfohlen, wenn du Docker auf der Synology nutzt). Das offizielle Image ist deluan/navidrome.

    • Oder als native Binary in einer Synology-Chroot/Entwicklungsumgebung (Docker ist aber deutlich einfacher).

👉 Empfehlung: Wenn die NAS immer läuft → installiere Navidrome dort. Dann kannst du Strawberry am PC so konfigurieren, dass er sich nur noch als Client auf den NAS-Server verbindet.


3. Navidrome beim Systemstart automatisch starten lassen

Hängt davon ab, wie du es installiert hast:

  • Systemd-Service (klassisch, wenn du es auf deinem Linux-PC laufen lässt):

    1. Service-Datei erstellen:

      # /etc/systemd/system/navidrome.service
      [Unit]
      Description=Navidrome Music Server
      After=network.target
      
      [Service]
      User=deinuser
      Group=deinuser
      ExecStart=/usr/local/bin/navidrome --configfile /etc/navidrome.toml
      Restart=on-failure
      WorkingDirectory=/home/deinuser
      
      [Install]
      WantedBy=multi-user.target
      
    2. Aktivieren & starten:

      sudo systemctl enable navidrome
      sudo systemctl start navidrome
      
  • Docker + Systemd:
    Wenn du Navidrome via Docker laufen lässt, kannst du entweder docker run --restart=always ... nutzen oder einen systemd-Service schreiben, der den Container startet.

  • Synology NAS (Docker):
    Die Synology Docker-Oberfläche bietet eine Einstellung „Automatisch starten“ beim Container an. Einfach anhaken, dann startet Navidrome mit der NAS.


Kurz zusammengefasst:

  • Playcounts/Ratings: Nur über Navidrome-Streaming → sonst bleiben sie lokal in Strawberry.

  • Metadaten (Tags, Cover): Bearbeitung in Strawberry → Navidrome liest sie beim nächsten Scan ein.

  • NAS: Ideal für Dauerbetrieb, am besten per Docker.

  • Autostart: systemd-Service (Linux) oder Autostart in Synology Docker aktivieren.


👉 Soll ich dir eine konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitung für Navidrome auf Synology NAS (per Docker) schreiben, inkl. docker run-Beispiel und Volume-Mounts (z. B. für music/ und data/)? Dann kannst du deine PC-Instanz ablösen und alles zentralisieren.