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@@ -98,4 +98,59 @@ ssh benutzername@192.168.178.42
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👉 Soll ich dir ein **kurzes Beispiel-Setup mit zwei Testbenutzern** schreiben, das du direkt im Heimnetz nachmachen kannst?
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👉 Soll ich dir ein **kurzes Beispiel-Setup mit zwei Testbenutzern** schreiben, das du direkt im Heimnetz nachmachen kannst?
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## 5. SSH-Tunnel für lokale Datenbankzugriffe
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Mit einem lokalen SSH-Tunnel (`-L`) wird ein Port auf dem eigenen Rechner an
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einen Zielhost und Zielport weitergeleitet, die aus Sicht des SSH-Servers
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erreichbar sind:
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```bash
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ssh -L <lokaler-port>:<zielhost>:<zielport> <benutzer>@<ssh-server>
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```
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Beispiel für PostgreSQL:
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```bash
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ssh -L 15432:127.0.0.1:5432 benutzername@vm.example.org
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```
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Danach kann ein lokaler Client über `127.0.0.1:15432` auf PostgreSQL zugreifen.
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Die Verbindung verläuft dabei so:
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```text
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Datenbank-Client auf dem eigenen Rechner
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| 127.0.0.1:15432
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v
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SSH-Tunnel zur VM
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| 127.0.0.1:5432 aus Sicht der VM
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v
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PostgreSQL auf der VM
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```
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`<zielhost>` wird aus Sicht der VM aufgelöst. Wenn PostgreSQL in einem
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Docker-Container läuft, kann das je nach Setup beispielsweise `127.0.0.1`,
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ein Docker-Service-Name oder eine Container-IP sein. Eine Container-IP wie
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`172.19.0.2` sollte nicht dauerhaft vorausgesetzt werden, weil sie sich nach
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dem Neuerstellen des Containers ändern kann. Siehe auch
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[[DBeaver PostgreSQL via SSH-Tunnel]] und [[Docker]].
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### Adressen nicht verwechseln
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`hostname -I` gibt alle Adressen des Rechners aus. Darunter können sich auch
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Docker-Bridge-Adressen befinden. Die Ausgabe zeigt nicht, welche Adresse für
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einen bestimmten Dienst die richtige ist:
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```text
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10.2.0.4 Adresse der VM im Azure-Netzwerk
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172.19.0.1 Docker-Bridge-Gateway
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172.19.0.2 möglicherweise eine Container-IP
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```
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Die tatsächlich passende Adresse und der passende Port sollten mit `ss`,
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`docker inspect`, `nc` oder `psql` geprüft werden.
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+58
-1
@@ -27,4 +27,61 @@ docker exec -i <container_name> psql -U <username> -d <dbname> -c "SELECT <field
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docker exec -i <container_name> psql -U <username> -d <dbname> -A -F, --csv -c "SELECT <fields> FROM <table>;" > path/tp/file.csv
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```
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Erklärung:
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>The `-A` flag (unaligned output), `-F,` (field separator comma), and `--csv` together produce CSV
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>The `-A` flag (unaligned output), `-F,` (field separator comma), and `--csv` together produce CSV
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## Verbindung zu einem bestimmten Host und Port
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Für eine Verbindung zu einem PostgreSQL-Server auf einem bestimmten Host und
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Port werden `-h` und `-p` verwendet:
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```bash
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psql -h <host> -p <port> -U <username> -d <dbname>
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```
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Beispiel:
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```bash
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psql -h 127.0.0.1 -p 15432 -U <username> -d <dbname>
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```
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Das ist beispielsweise der lokale Endpunkt eines SSH-Tunnels. Bei einem
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Docker-Setup kann der Host dagegen eine Container-IP, ein Docker-Service-Name
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oder die Loopback-Adresse der VM sein. Entscheidend ist, von wo aus die
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Verbindung hergestellt wird.
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## PostgreSQL-Verbindung diagnostizieren
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Eine schrittweise Prüfung hilft dabei, Netzwerk-, Tunnel- und
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Authentifizierungsprobleme voneinander zu unterscheiden:
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```bash
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# Ist der TCP-Port erreichbar?
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nc -vz <host> <port>
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# Lauscht auf der VM ein Prozess auf dem PostgreSQL-Port?
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sudo ss -ltnp | grep 5432
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# Funktioniert die PostgreSQL-Verbindung mit denselben Parametern?
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psql -h <host> -p 5432 -U <username> -d <dbname>
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```
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Wenn `psql` direkt auf der VM funktioniert, ist damit nur bewiesen, dass die
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VM diesen Endpunkt erreichen kann. Es ist noch nicht bewiesen, dass ein
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externer Client denselben Weg über den SSH-Tunnel verwendet. Zu prüfen sind
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deshalb zusätzlich der lokale Tunnel-Port, der entfernte Zielhost, der
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entfernte Zielport und die SSL-Einstellung des Clients.
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Für eine Docker-Datenbank sind außerdem hilfreich:
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```bash
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docker ps
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docker inspect <postgres-container>
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docker logs --tail 100 <postgres-container>
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```
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Eine Container-IP kann sich ändern, wenn der Container neu erstellt wird. Für
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dauerhafte Konfigurationen sind veröffentlichte Host-Ports oder Docker-
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Service-Namen meist besser geeignet als eine fest eingetragene Container-IP.
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Siehe auch [[SSH Verbindung in Linux]], [[Docker]] und
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[[DBeaver PostgreSQL via SSH-Tunnel]].
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