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Strawberry ist ein **Musikplayer und -manager** für [[Linux]] (auch für Windows und macOS verfügbar), der sich auf **lokale Musiksammlungen** konzentriert. Er ist ein Fork von _Clementine_, das wiederum auf _Amarok_ basiert. Strawberry richtet sich vor allem an Nutzer, die eine **große Sammlung an Musikdateien (MP3, FLAC, OGG, etc.) lokal verwalten** möchten im Gegensatz zu Playern, die stark auf Streaming setzen.
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## 🎯 Zweck von Strawberry
- **Abspielen von Musikdateien** in allen gängigen Formaten.
- **Bibliotheksverwaltung**: Organisieren großer Sammlungen anhand von Metadaten, Tags und Ordnerstrukturen.
- **Metadatenverwaltung**: Bearbeiten von Tags, Laden von Cover-Artworks, Abgleich mit Online-Datenbanken (z. B. MusicBrainz).
- **Wiedergabelisten**: Erstellen und Verwalten komplexer Playlists.
- **Audiowiedergabe in hoher Qualität** mit Unterstützung von Hi-Res-Formaten.
- **Externe Dienste**: Scrobbling zu Last.fm, Libre.fm oder ListenBrainz.
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## ⚙️ Funktionen
- Unterstützung für FLAC, MP3, OGG, WAV, WMA, AAC u. v. m.
- Wiedergabe mit **GStreamer** (gute Audioqualität, viele Codecs).
- **Tag-Editor** für ID3, Vorbis- und FLAC-Tags.
- Automatisches Laden von **Album-Covern**.
- **EQ und ReplayGain**-Unterstützung.
- **Wiedergabelisten** im M3U-, XSPF- und PLS-Format.
- **Gerätesynchronisation**: Musik auf mobile Player kopieren.
- **Streaming-Radio** (einfache Integration, aber nicht Hauptfokus).
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## ✅ Vorteile
- **Fokus auf lokale Musik** ideal für Sammler, die ihre eigene Bibliothek pflegen.
- **Schnell und ressourcenschonend** im Vergleich zu schwergewichtigeren Lösungen wie Amarok.
- **Moderne Code-Basis**: aktiver Fork von Clementine mit Bugfixes und Verbesserungen.
- **Hohe Audioqualität** mit vielen Formaten und Hi-Res-Support.
- **Cross-Platform**: Linux, Windows, macOS.
- **Keine Zwangs-Cloud-Anbindung** wie bei Spotify & Co.
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## ❌ Nachteile
- **Kein nativer Streaming-Fokus** (nur begrenzte Unterstützung für Online-Dienste, keine direkte Spotify-/Apple-Music-Integration).
- **Eher klassische Oberfläche** wirkt funktional, aber nicht besonders modern/minimalistisch.
- **Weniger Community als bei großen Projekten** (z. B. Rhythmbox oder VLC).
- **Kein eigener mobiler Client** Synchronisation nur über Dateiübertragung.
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## 💻 Installation
### Unter Ubuntu/Debian
```bash
sudo apt install strawberry
```
Falls nicht im Standard-Repo (bei älteren Versionen):
```bash
sudo add-apt-repository ppa:jonaski/strawberry
sudo apt update
sudo apt install strawberry
```
### Unter Fedora
```bash
sudo dnf install strawberry
```
### Unter Arch Linux / Manjaro
```bash
sudo pacman -S strawberry
```
### Alternative: Flatpak (universell)
```bash
flatpak install flathub org.strawberrymusicplayer.strawberry
```
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## 🔧 Einrichtung
1. **Musikordner hinzufügen**: Beim ersten Start fragt Strawberry nach Verzeichnissen, in denen Musik liegt.
2. **Bibliothek scannen**: Die Dateien werden eingelesen und nach Tags sortiert.
3. **Audioausgabe konfigurieren**: In den Einstellungen (z. B. ALSA, PulseAudio, PipeWire auswählen).
4. **Metadaten-Services aktivieren**: Verknüpfung mit MusicBrainz, Last.fm oder Libre.fm, wenn gewünscht.
5. **Wiedergabelisten und Cover laden**: Automatisches Suchen und Speichern aktivieren.
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## 📌 Was man beachten sollte
- Strawberry ist für **Sammler und Audiophile** gedacht wenn man hauptsächlich Spotify oder YouTube nutzt, ist es weniger passend.
- Gute Organisation der Musikordner und Tags erleichtert die Verwaltung erheblich.
- Bei **Hi-Res-Audio**: Prüfen, ob das Audiosystem (ALSA/PipeWire) korrekt konfiguriert ist.
- Für große Bibliotheken (>100.000 Tracks) sollte man auf genügend RAM und eine SSD achten, sonst wird die Suche langsam.
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👉 Soll ich dir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung schreiben, wie du Strawberry nach der Installation optimal für eine große Musiksammlung einrichtest (inkl. Cover, Tags, Audio-Einstellungen)?